Rotorblatt­systeme

Zweiblattrotor oder Dreiblattrotor – jedes System hat seine Besonderheiten. Man differenziert in der Windbranche zwischen einem Dreiblattrotor, das am Häufigsten verwendete System, und einen Zweiblattrotor.

Zweiblattrotor

Der Zweiblattrotor gehört zur Familie der Antriebsläufer und bezeichnet Windkraftanlagen mit zwei Rotorblättern.

Zweiblattrotoren haben ungünstigere Massen und Kraftverhältnisse im Vergleich zu den Dreiblattrotoren. Es treten dynamische Belastungen und höhere Schallentwicklungen auf. Zur Verringerung der ungleichen Rotorkräfte dient die Pendelnabe. Die Verwendung von nur zwei Rotorblätter hat im Vergleich zu Dreiblattrotoren den Vorteil eines geringeren Materialaufwands und damit auch geringeren Logistikaufwand. Auch die Schnelllaufzahl ist erhöht.

Dreiblattrotor

Dreiblattrotoren sind mit mehr als 90 % zurzeit die gängigste Ausführung. Sie sind durch ihre drei Rotorblätter aerodynamisch am leichtesten beherrschbar. Dazu tragen ein geringerer Windschatteneffekt sowie die günstige Massenverteilung am Rotor bei, welche Schwingungsprobleme im Vergleich zu anderen Antriebsläufern reduziert.

Moderne Dreiblattrotoren haben Schnelllaufzahlen von sechs bis zehn. Geringere Blattspitzengeschwindigkeiten führt zu einer reduzierten Geräuschentwicklung im Vergleich zu älteren Anlagen. Durch größere Rotorblattflächen ist eine niedrigere Anlaufgeschwindigkeit nötig, was den Einsatz von Windkraftanlagen auch in Schwachwindgebieten ermöglicht.

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