Drei-Punkt-Lagerung

Die am weitesten verbreitete Lagerung

Bei der Dreipunktlagerung (auch teilweise aufgelöste Bauform genannt) wird der Antriebsstrang samt Rotor mit dem Lager der Rotorwelle und an zwei weiteren Punkten des Getriebes auf dem Maschinenträger abgestützt (siehe Kopfgrafik).

Vorteil ist der vergleichsweise einfache Aufbau und die statische Bestimmtheit. Das Getriebe muss in der Lage sein, die Lasten aus dem Gewicht des Rotors und die aus ihm resultierenden Nick- und Giermomente aufzunehmen. Der Getriebetausch ist etwas aufwendiger, da der Rotor abgestützt werden muss.

Die Lagerpunkte am Getriebe sind üblicherweise als Buchsenlager ausgebildet. ESM hat dazu ein breites Sortiment von Spannbuchsen entwickelt, das hohen Anforderungen an Lebensdauer, Schallentkopplung und Montagefreundlichkeit gerecht wird.

Über die Getriebelagerungen hinaus bietet ESM für diese Form des Antriebsstranges ein breites Spektrum genau abgestimmter Produkte. Neben Generatorlagern kommen Haubenlager und Entkopplungselemente für die Pitchsteuerung zum Einsatz. Schall und andere unerwünschte Schwingungen werden mit unseren Tilgern bedämft.

ESM entwickelt derzeit die Entkopplung des Hauptlagers vom Maschinenträger und plant einen ersten Prototypen ab 2013 zu erproben.